Unser Urlaubsbericht

Donnerstag, 28.05.2009 - Palma de Mallorca

Um 03:00 Uhr war für uns die Nacht vorbei. Gegen 04:00 hat uns eine Freundin von uns zum Flughafen gefahren, wo wir um 06:10 Uhr mit Condor nach Palma de Mallorca gestartet sind.

Nach unserer Ankunft dort um 08:25 Uhr haben wir uns ein Taxi zum gebuchten Hotel genommen. Geschlafen haben wir im Tryp Hotel Bosque in unmittelbarer Nähe zum Hafen.

 

Da unser Zimmer noch nicht bezugsfertig war, haben wir erst mal unser Gepäck dort abgegeben und sind dann Richtung Hafen gegangen und haben uns dort in ein nettes Café gesetzt und die Sonne genossen.

Nach einem kleinen Spaziergang haben wir uns für einen kleinen Mittagssnack entschieden,

bevor wir wieder zum Hotel sind um unser Zimmer zu beziehen.

Nach einem kleinen Mittagsschläfchen (die Nacht war ja schließlich sehr kurz…) meinte Manu schon das es ihm nicht so gut sei. Es hat auch nicht lange gedauert, bis er den Nachmittag über der Toilette verbracht hat. Von Schüttelfrost über Fieber, war dann hinterher auch wirklich alles vertreten. So hat also unser Urlaub begonnen…

 

Freitag, 29.05.2009 - Einschiffung AIDA

Nach einigen Wadenwickeln und liebevoller Pflege ging es Manu dann aber nach viel Schlaf am Freitagmorgen wieder gut. Er war zwar noch etwas schlapp, aber das war ja auch kein Wunder.

Mussten dann um 11:00 Uhr unser Zimmer räumen und haben ausgecheckt. Unsere Koffer haben wir im Hotel gelassen und haben uns zu Fuß, mit Zwischenstopp bei der Kathedrale,

auf den Weg in die wunderschöne Altstadt von Palma gemacht. Hier haben wir bei ca. 28 Grad, ner Tasse Capuccino und nem Glas Wasser den endgültigen Beginn unseres Urlaubs eingeläutet und konnten von weitem auch schon den ersten Blick auf die AIDA erhaschen, die bereits im Hafen lag.

Um 15:00 Uhr haben wir uns nach einem schönen Stadtbummel wieder auf den Weg zum Hotel gemacht um unsere Koffer abzuholen und mit dem Taxi zum Schiff zu fahren. Um 16:00 Uhr war es dann endlich soweit… sie stand in voller Pracht und Größe vor uns… die AIDA. Ist schon ganz schön imposant wenn man vor so einem Dampfer steht und die Vorfreude stieg ins unermessliche.

Nach dem Check in konnten wir das Schiff nun auch endlich von innen betrachten… toll! Alles erstrahlt in frischen und hellen Farben und jugendlichem Design… genau das, was wir uns vorgestellt hatten.

 

Unsere Kabine, die 7446 war richtig schön! Die Tatsache dass unsere Kabine kein Fenster hatte, war überhaupt nicht schlimm, denn alleine durch Licht und Farben wirkte das Zimmer sehr hell und geräumig. Es gab unglaublich viele Staumöglichkeiten um seine privaten Dinge einzuräumen und zu verstauen. So etwas kenne ich von keinem Hotel!

 

Nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, haben wir einen geführten Schiffsrundgang mit gemacht um alles kennen zu lernen. Das ist auch wirklich ratsam, denn auf der AIDA gibt es so viel zu entdecken und zu sehen, das man sich echt schnell mal verlaufen kann.

„Unser“ Schiff, die AIDAdiva besteht aus 14 Decks. Davon sind „nur“ die Decks 4-8 und die Hälfte von Deck 9 mit Kabinen versehen. Alle anderen Decks ab 9 aufwärts, dienen alleine der Unterhaltung. Dort fehlt es einem wirklich an nichts. Von Ausflugs Countern, über Theatrium (hier wurden alle Arten von Shows und Unterhaltungsprogramm durchgeführt), Kunstgalerie, AIDA Shop, Restaurants, Bars, Café, Vinothek, Bibliothek, Casino, Fotogalerie, Blumenladen, Golfsimulator, Fitnessbereich, Wellness Oase, Friseur, Disco, FKK Bereich, Sportaußendeck (Volleyball-, Basketballfeld, Squash, Joggingparcours), bis hin zum großen Freibereich/Sonnendeck mit 2 Pools (davon einer mit Meerwasser) und 2 Whirlpools.

 

Wie man sieht… alles da… Nach diesen ganzen ersten Eindrücken haben wir uns so langsam auf den Weg zu unserem ersten Abendessen an Bord gemacht. Essen… das Stichwort überhaupt auf der AIDA. Sehr lecker und die Auswahl… ein Traum! Man kann jeden Abend zwischen 3 verschiedenen Restaurants wählen. Marktrestaurant (hier gibt es viel Gemüse, Fisch usw.), Weite Welt Restaurant (wie der Name schon sagt… Spezialitäten aus aller Welt) oder das Bella Vista Restaurant (Italienisch… von Antipasti über Nudelgerichte bis hin zu Pizza, alles was das Herz begehrt). Also verhungern kann an Bord niemand!

Vor unserer Abreise haben wir uns intensiv mit dem AIDA-Fans Forum beschäftigt, in dem man sich mit anderen AIDA Reisenden zusammen schließen kann um evtl. gemeinsame Ausflüge o.ä. zu planen. Hier haben wir auch einen Treffpunkt auf dem Schiff ausgemacht für ein erstes persönliches Kennenlernen. Gesagt, getan. Um 20:30 waren Manu und ich, wie verabredet, an der Poolbar. Es hat auch wirklich nicht lange gedauert, da sind nach und nach alle eingetrudelt und es haben sich nach ersten Gesprächen einige Grüppchen gebildet. Auch wir haben direkt erste nette Bekanntschaften mit Dagmar und Mich und Tanja und Anja geschlossen und haben bereits viel gelacht, das hat einfach gepasst! In dieser Konstellation haben wir auch wirklich den gesamten Urlaub verbracht und gemeinsam viel erlebt J

 

Um 22:00 Uhr ging es dann mit zwei lauten „Tuut Tuut“ endlich los! Wir haben abgelegt. Begleitet von einer tollen Lasershow und dem Lied Sail away war die Atmosphäre natürlich toll!

   

Bei der anschließenden Poolparty haben wir noch den einen oder anderen Cocktail getrunken, bevor wir dann so gegen 01:00 total müde, aber glücklich in unser Bett gefallen sind.

 

Samstag, 30.05.2009 - Seetag

Eigentlich hatten wir uns um 09:00 Uhr mit den anderen zum Frühstück verabredet. Was auch soweit gar kein Problem war. Unser Handy (hier hatten wir uns den Wecker gestellt) hat, wie geplant, um 08:15 Uhr geklingelt. Als Manu den Fernseher anstellte (hier gibt es nämlich 3 verschiedene Bugkameras – Blick voraus, Blick zur Backbord Seite, Blick zur Steuerbord Seite) um zu sehen wie das Wetter ist (konnten wir von unserer Innenkabine aus ja nicht sehen), meinte er: „Melli, es ist nicht 08:15 Uhr, es ist schon 09:15 Uhr“. Na super! Gleich am 1. Tag verschlafen. Aber egal, ist ja nur ein Seetag.

Bei einem Landgang hätte uns das wahrscheinlich mehr geärgert J Der Hintergrund meiner falsch gestellten Handy Uhr war der, das mein Handy auf dem Meer die ganze Zeit gesponnen hat und meinte es müsste irgendwelche Zeiten umstellen, da wir uns ja nicht mehr in Deutschland befinden J Na ja, im Laufe der Zeit haben wir das dann auch in den Griff bekommen und sind von da an immer pünktlich aufgestanden.

Haben uns dann also um 09:40 Uhr auf den Weg zum reichhaltigen Frühstücksbuffet gemacht… angekommen sind wir dort so gegen 10:00, da man sich ja auch erst mal zurecht finden muss und wir uns noch ein bisschen verlaufen haben J Die anderen waren bereits fertig mit frühstücken und fanden unser erstes Schiffserlebnis (bei denen war es bereits die 2. AIDA Reise) sehr lustig.

Nach einem schnellen Frühstück, mussten wir uns mit unseren Schwimmwesten gewappnet um 10:20 Uhr auf Deck 5 zur Seenotrettungsübung einfinden.

Danach haben wir uns aufs Pooldeck begeben um dort den ersten Tag auf See zu genießen. Trotz fast 2.500 Passagiere an Bord, hatte man nirgendwo ein überladenes oder erdrückendes Gefühl. Auf dem großen Schiff hat sich wirklich alles ganz gut verlaufen. Was uns auch von Anfang an sehr gut gefallen hat ist, das dort wirklich darauf geachtet wird das keine Liegen reserviert werden. Wenn Liegen mit einem Handtuch als besetzt markiert sind und sich dann aber die nächsten 30min dort niemand blicken lässt, werden die Liegen vom Schiffspersonal wieder frei gegeben!

 

Nach einem faulen Tag am Sonnendeck haben wir uns nach einer erfrischenden Dusche wieder mit den Anderen zum Abendessen getroffen und haben den Abend bei leckeren Cocktails und lustigen Gesprächen ausklingen lassen.

 

Sonntag, 31.05.2009 - Valletta (Malta)

Malta… bei jedem Schritt trifft man auf Geschichte….

Italienische Frömmigkeit, arabische Sprache, mediterranes Temperament und britischer Linksverkehr – Malta ist die wohl eigenwilligste Insel Europas. Der Ministaat war wegen seiner strategischen Lage ein Objekt der Begierde für zahllose Besatzer: Phönizier, Karthager, Normannen, Johanniter, Franzosen und zuletzt die Engländer. Sie hinterließen den Maltesern ihre Sprache, die jedoch mit der Unabhängigkeit alsbald durch das Maltesische ersetzt wurde. Aber noch heute wird auf Malta „auf der falschen Straßenseite“ gefahren. Traumaussichten warten dennoch hinter jeder Kurve. Und das Wasser ist so klar, dass AIDA Schatten auf den tiefen Felsgrund des grandiosen Naturhafens von Valletta wirft...

 

Gegen 11:00 Uhr sind wir in den Hafen von Valletta (Malta) eingefahren.

 

Da Dagmar und Tanja über AIDA bereits Schwimmen mit den Delphinen in Valletta (in einem Tierpark) gebucht hatten, haben wir uns dort direkt angeschlossen und sind zusammen mit Micha und Anja als Begleitpersonen mit einem Taxi voraus gefahren.

Während wir auf den ankommenden Reisebus mit Dagmar und Tanja gewartet haben, sind wir bereits einige Schritte durch den Park gegangen und waren wirklich schockiert. Unter welchen hygienischen Umständen und in welchen Käfigen dort manche Tiere gehalten wurden… wirklich schlimm. Wollten den beiden Mädels ihre Freude aber nicht nehmen und haben somit kein Wort darüber verloren. Die beiden waren so glücklich als sie vom Delphinschwimmen zurück kamen, die haben das Strahlen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekommen… war echt schön.

 

Den erneuten Rundgang durch den Park hatten wir uns dann allerdings gespart. Dagmar und Tanja haben sich dann von der AIDA-Reisegruppe abgemeldet und haben entschieden dass sie sich nun uns anschließen.

Wir wollten nun alle gemeinsam uns noch die Altstadt von Valletta anschauen und haben ein Sammeltaxi für 6 Personen zum Tierpark bestellt. Tja, der Begriff „Sammeltaxi“ ist den Maltesern (ja, wir haben uns sagen lassen das die Einwohner von Malta wirklich Malteser heissen J) wohl nicht so geläufig, denn was kam war ein ganz normales Taxi.

Unser "Sammeltaxi" (hier sind wir mit 6 Personen + Fahrer nach Valletta gefahren) :-)

   

Der Fahrer war allerdings gar nicht verwundert und ließ sich auch nicht beirren als er meinte das würde schon so passen und wir sollen einsteigen. Eins ist klar: wir hatten echt eine lustige Fahrt. Anja, Micha und Manu auf der Rücksitzbank, Tanja und ich auf den Beinen der dreien und Dagmar vorne J

Nach der Besichtigung der wunderschönen Altstadt von Malta

   

haben wir uns dann wieder auf den Weg zum Schiff gemacht

   

 

und um 17:30 Uhr hieß es dann „Alle Mann an Bord“ und wir konnten den Hafen von Valletta wieder verlassen... das hieß für uns: auf zum Abendessen und den weiteren Abend genießen :-)

 

Montag, 01.06.2009 - La Goulette (Tunesien)

Tunesien… für Entdecker ein Land mit offenen Armen…

Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. Und Tunesien ist ein Land voller Gegensätze. Für viele ist es allerdings zum Synonym für den Badeurlaub am Mittelmeer schlechthin geworden. Doch es lohnt sich, über den Rand der Sonnenliege hinweg zu blicken: Abseits der Strände warten Landschaften und Menschen, die den Entdecker mit offenen Armen empfangen. Tunesien ist keine Fata Morgana, vielmehr der „Orient für Einsteiger“. Mit faszinierenden Wüstenlandschaften, märchenhaften Städten und archäologischen Schätzen. Mit den allgegenwärtigen Spuren der „Besucher“ aus vergangenen Tagen: Phönizier, Römer, Araber, Türken, zuletzt die Franzosen, die hier bis zum Jahr 1956 als Kolonialherren die Geschicke bestimmten. Dazu ein Menschenschlag, der seinen muslimischen Glauben mit einer legeren Weltoffenheit und Aufgeschlossenheit in Einklang gebracht hat. Irgendwo im Labyrinth der Gassen, neben Datteln und Couscous-Grieß aus offen Säcken, im bunten Farbenmeer der Kaftane und Teppiche, umhüllt von der verwirrenden Duftwolke beim Gewürzhändler, wartet die Erkenntnis auf den Urlauber: Tunesien ist anziehend, wie seine Gegensätze. Mehr als Meer, keine Frage

Von 09:00-18:00 Uhr lagen wir heute im Hafen von La Goulette in Tunesien.

Da wir hier bereits im Urlaub waren und man uns auch davon abgeraten hat alleine (abseits einer von AIDA geführten Tour) das Schiff zu verlassen, haben wir uns einen faulen Tag an Bord gemacht und die Wellness Oase geentert.

   

 

Dienstag, 02.06.2009 - Palermo (Sizilien)

Palermo… ein magischer Ort auf einer mythischen Insel…

Die Palmen waren immer schon da, und die Pracht von einst kehrt auch allmählich zurück. An der Straße Cassaro, die als Verbindung zwischen Meer und Bergen schnurgerade durch Palermo führt, liegt der größte Palmengarten Europas, Villa Bonanno. Stolze Adelspaläste und unzählige Kirchen erinnern an den einstigen Reichtum und die Bedeutung der Stadt. Winter ist hier eine unbekannte Jahreszeit. Das subtropische Flair des magischen Ortes belebte die Geister der Kreativen. Wagner vollendete hier den "Parsifal", auch Goethe hat die Stadt geliebt. Vielleicht weil alles daran erinnert, dass man sich an der Schwelle zu Afrika, zum Orient befindet. Denn der Hauptstadt Siziliens liegt Tunis näher als Rom. Es waren die Araber, die vor 1000 Jahren auf der Insel herrschten. Sie brachten den Mandelbaum und die Zitrone, Pistazien und Baumwolle nach Sizilien. Palermo zählte damals zu den bedeutendsten Städten Europas, ein Zentrum der Wissenschaft und Kunst mit einer christlich-jüdisch-arabischen Kultur. Dieser Epoche der Toleranz und Vernunft folgten unruhigere Zeiten, in denen das Wort "Familie" nicht nur Geborgenheit bedeutete. Doch die Stadt befindet sich im Wandel. Die Palermitaner sind heute wieder wer und zeigen ihre Lebensfreude unverhohlen. „Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühen?“ Keine Frage, Sie sind genau dort angekommen...

 

Sizilien, wir kommen…

Um 07:00 Uhr haben wir im Hafen von Palermo angelegt und hatten (wie die Tage zuvor) strahlenden Sonnenschein und beste Wettervorhersagen für den kommenden Tag. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir um 09:00 Uhr von Bord gegangen und haben uns als erstes Tickets für den Hop on-Hop off Bus gekauft um möglichst alles über diese interessante Insel zu erfahren und um in kurzer Zeit die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu sehen.

 

Das ist wirklich eine tolle Sache mit diesem roten Sightseeingbus die Stadt zu erkunden.

       

...so wird in Palermo übrigens geparkt :-)

Zwischendurch sind wir immer mal wieder ausgestiegen. Unter anderem um im Kapuzinerkloster mitten im Zentrum Palermos auf dem Piazza Cappuccini die Katakomben zu besuchen.

Hier mal eine kleine Erklärung dazu:

Die Katakomben der Kapuziner sind einer der beeindruckenden und düstersten Orte in der Hauptstadt Siziliens. Sie stellen ein Netz der verzweigten unterirdischen Gänge dar, die von den Kapuzinern im Spätmittelalter gebaut worden sind. Im Kontrast zu den wunderschönen Kirchen und Kathedralen von Palermo, sehen die Katakomben wie ein richtiges Land der Toten aus. Denn die Exponate, die hiesige Gänge besiedeln, sind sehr ungewöhnlich. Am Ende des 16. Jahrhunderts haben die Kapuziner offenbart, dass die Luft in den Katakomben eine besondere Komponente enthält, die die Leiber der Toten selbst mumifizieren kann. Bald haben natürlich nicht nur die Kapuziner, sondern auch alle anderen Einwohner von Palermo über besondere Eigenschaften der unterirdischen Atmosphäre erfahren. Seitdem galten die Katakomben der Kapuziner im Laufe von einigen Jahrhunderten als die angesehene Begräbnisstätte in der Stadt. So hat sich allmählich der größte Teil der gruseligen Exposition des Museums gebildet. Dort gibt es mehr als 8 000 Mumien besichtigen. Die älteste Mumie in dieser Exposition gehört zum Ende des 16. Jahrhunderts. Das letzte Begräbnis ist hier am Anfang des 20. Jahrhunderts stattgefunden. Dort liegt auch der Leib der zweijährigen Rosalia Lombaro, die sich bis heute erstaunenswert erhalten hat und auch die „Schlafende Schönheit“ genannt wird (darüber gab es auch schon einige Berichte).

Das ist sicher kein Ort für Kinder und empfindliche Gemüter, aber es gehört nun einmal zur Geschichte Palermos und war einfach mal interessant zu sehen.

 

Um 15:30 Uhr war es dann wieder soweit…

     

„Alle Mann an Bord“ und bereit zum Ablegen…

 

An diesem Abend haben wir zum ersten Mal Aktiv-Bingo (ja, genau… Aktiv Bingo J Wir haben den Altersdurchschnitt rapide gesenkt, aber… wir hatten unseren Spaß J) gespielt J Also wenn uns vor ein paar Wochen jemand gefragt hätte ob wir mal zusammen Aktiv Bingo spielen wollen, hätten wir denjenigen wahrscheinlich nur verständnislos angesehen, aber jetzt… mit den richtigen Leuten kann man dabei echt seinen Spaß haben J

   

 

Mittwoch, 03.06.2009 - Civitavecchia (Rom)

Alle Wege führen nach Rom…

Wie heißt es so schön – alle Wege führen nach Rom. Das gilt auch für die Stadt Civitavecchia, die den Bau ihres Hafens übrigens den Römern verdankt. Rom war in der Antike die Hauptstadt eines Reiches, das einst den ganzen Mittelmeerraum umfasste und sich von Ägypten bis nach Großbritannien ausdehnte. Rom ist die cremige Gelassenheit eines Cappuccino, gemischt mit der hektischen Drehzahl eines Vespa-Motors. Rom zeigt schamlos große Gefühle vor allen Leuten und gestikuliert mit beiden Händen. Rom ist edle Mode und lässige Lebensart. Rom stolpert bei jedem Schritt über tausendjährige Geschichte, quittiert den daran nagenden Zahn der Zeit aber nur mit einem Schulter zucken. Rom ist Weltmetropole mit Herz. Rom ist die ewige Stadt. Rom ist Rom. Und alle Wege führen dorthin. Auch von Civitavecchia…

 

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm oder wie lautet das nette Sprichwort? Gesagt getan… für unsere Verhältnisse früh, saßen wir bereits um 08:00 Uhr am Frühstückstisch um dann um 09:00 abmarschbereit zu sein.

Unser erster Weg führte zum Bahnhof in Civitavecchia. Von hier aus sind wir mit dem Zug nach Rom gefahren. Der eine oder andere hat noch ein bisschen vor sich hin gedöst und andere haben in ihren Reiseführern geschmökert. In Rom angekommen, konnten wir schon die Spitze des Peterdoms erkennen. Auf direktem Wege gingen wir zuerst zum Petersplatz. Dort standen bereits einige Menschen, wobei wir uns eigentlich nichts gedacht haben, denn es war bekannt dass man bis zu 2 Stunden anstehen muss um in die Sixtinische Kapelle zu kommen. Wir hörten jemanden sprechen und haben noch ein bisschen rum geblödelt, dass da ja nun wohl nicht der Papst stehen wird.

Aber was sollen wir sagen… es war Mittwochvormittag und der Papst hat seine Audienz gehalten. Das war schon ein Erlebnis! Den Papst sieht man schließlich nicht jeden Tag live.

   

Leider konnten wir somit die Sixtinische Kapelle nicht besichtigen, da der Zugang verboten ist so lange sich der Papst auf dem Petersplatz aufhält. Na ja…. Also haben wir unseren Fußmarsch fortgesetzt… über die  Via della Conciliazione (Straße der Versöhnung)

zur Engelsburg und über die Engelsbrücke

   

zum Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona.

 

Dort haben wir dann auch ein wirklich leckeres original italienisches Eis gegessen. Mmmmhhh… echt nicht zu vergleichen mit dem deutschen Eis. Weitere Highlights auf unserer Sightseeing Tour waren die Spanische Treppe,

 

der Trevibrunnen (Fontana di Trevi)

 

und  das Monumento Nazionale auf dem Piazza Venezia.

Unser letzter Stop war dann am imposanten Kolosseum. Dort konnte man ebenso den Konstantinsbogen begutachten.

 

Von dort aus haben wir uns dann völlig geschafft wieder in Richtung Bahnhof gemacht um pünktlich wieder an Bord der AIDA zu sein und um uns vor dem Abendessen noch ein bisschen auszuruhen und frisch zu machen, denn schließlich stand heute noch eine Party an.

 

Wir waren so gegen 17:30 Uhr wieder an Bord der AIDA

und haben uns erst mal alle in unsere Kabinen zurück gezogen. Um 19:00 Uhr stand mal wieder das leckere Buffet auf dem Programm, bevor wir uns die Zeit wieder ein bisschen mit Aktiv-Bingo (so langsam sind wr auf den Geschmack gekommen J) und bei den Shows im Theatrium vertrieben haben. Gegen 22:30 Uhr haben wir uns dann auf den Weg in die Anytime Disco gemacht um in meinen Geburtstag rein zu feiern. Wir haben einige Cocktails getrunken, viel gelacht und viel getanzt als dann um 00:00 auf einmal das Lied „Happy Birthday“ erklang und der DJ mir und noch zwei weiteren „Geburtstagskindern“ gratulierte.

Es war wirklich toll. Manu hatte schon zwei Flaschen Sekt organisiert und die obligatorischen Geburtstagsblumen standen auch schon bereit. Von Dagmar, Tanja, Anja und Micha habe ich dann noch die AIDA Poolparty CD geschenkt bekommen. Darüber habe ich mich besonders gefreut. Darauf finden sich alle möglichen Lieder wieder, die während der Poolpartys so gespielt wurden, ebenso wie das obligatorische Auslauflied der AIDA. Das ist ein wirklich tolles Erinnerungsstück und bei den Klängen von Sail away denkt man gerne wieder an diese tolle Zeit zurück!

Wir haben dann noch bis ca. 02:00 Uhr ein bisschen weiter gefeiert und sind dann alle gut angeheitert in unsere Kabinen verschwunden…

 

Donnerstag, 04.06.2009 - Ajaccio (Korsika)

Korsika… Kalliste, die Schönste erwartet Sie…

Ajaccio, die kaiserliche Stadt unter Palmen wurde von den Genüsern gegründet und ist zu Fuß bequem zu erobern. Das Ambiente heute ist vollständig französisch. Reizvoll ist die Lage unterhalb des Berges Salario, besonders beim ersten Anblick vom Meer aus. Der Kern der Stadt ist recht kompakt, die Häuser ragen hoch auf und lassen die Gassen noch enger erscheinen. Die Geburtsstadt Napoleons wird oft auch „La Blanche“ (Die Weiße) genannt, doch die teilweise verfallenen Fassaden der alten Gebäude sind eher grau, braun, ocker oder rosa. In der Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert, die ein wenig an byzantinische Kirchenbauten erinnert, kann man Napoleons Taufbecken aus weißem Marmor bewundern, in dem der Zweijährige Knirps 1771 getauft wurde. In der Nähe befindet sich auch der Familienwohnsitz der Bonapartes, in dem Napoleon das Licht der Welt erblickte. Seit 1923 ist das Haus ein Museum.Die alten Griechen wussten schon, warum sie Korsika „Kalliste“ – die Schönste – nannten. Ein Großteil der landschaftlich einzigartig reizvollen Insel besteht aus Gebirge mit dichten Wäldern und kristallklaren Bergseen. Der schmale Küstenstreifen ist gesäumt von herrlichen Sandstränden. Bei einer Fahrt über die Insel genießen Sie von jeder Straßenbiegung neue spektakuläre Ausblicke. Zu den eindrucksvollsten Landschaften zählt die Calanche, eine grandiose Felsenküste im Inselwesten, die in der Sonne in leuchtenden Rottönen strahlt. Auch Napoleon, der in Ajaccio geboren wurde, sang ein Loblied auf seine Insel. Vom Meer her habe er sie schon am intensiven Duft erkannt, den die Blüte der Macchia im Frühjahr verströmt.

 

Wer feiern kann… kann auch aufstehen und Korsika erkunden J Genau das dachten wir auch, also sind wir trotz müden Knochen und ein wenig Kopfschmerzen nach einem kurzen Frühstück losgezogen.

Unsere „Clique“ hatte sich für heute ein Auto gemietet um die Insel zu erkunden, also haben sich Manu und ich alleine auf den Weg gemacht. Der erste Weg führte uns in eine Apotheke, in der ich mich erst einmal mit einer Packung Aspirin gewappnet hatte um die bösen Nachwirkungen der vergangenen Nacht möglichst schnell los zu werden J Wir sind dann einfach ein bisschen durch die wunderschöne Stadt Ajaccio und am Meer entlang geschlendert und haben das tolle Wetter und die Landschaft genossen.

Gegen Mittag haben wir erst noch einmal für ein Stündchen Kabine 7446 aufgesucht

und haben ein bisschen Siesta gemacht. Tja und was sollen wir sagen… danach ging es uns schon eindeutig besser… wir haben unsere Badesachen geschnappt und sind mit dem Bus zu einem wunderschönen Strand gefahren. Seit unserer Abfahrt der erste Besuch am Meer… wirklich schön… im Wasser waren wir nicht, denn das war wirklich richtig kalt J, aber wir haben uns ein bisschen die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben.

Mussten auch nur kurz auf den Bus warten, der uns wieder zurück in die Stadt bringen sollte. Um 17:30 Uhr waren wir dann wieder an Bord.

 

Heute hieß es für uns „schick machen“. Ganz entgegen der sonstigen Kleidervorstellungen auf der AIDA haben wir uns heute besonders in Schale geworfen, denn wir hatten anlässlich meines Geburtstages einen Tisch im Gourmet Restaurant Rossini reserviert, in dem wir bei einem 6-Gang-Menü und leckerem Wein den Abend genossen haben.

 Gegen 22:00 Uhr haben wir uns wieder mit unseren neuen Urlaubsbekanntschaften getroffen und den Tag Revue passieren lassen.

 

Freitag, 05.06.2009 - Cannes

Cannes/Côte d‘Azur – der Stoff, aus dem die Urlaubsträume sind

Côte d‘Azur - ein Begriff, der keiner Übersetzung bedarf. Azurblaues Meer, Sandstrände, sonnige Uferpromenaden, Café-Tische im Schatten von Palmen und Messing glänzende Luxusyachten sind der Stoff, aus dem die Urlaubsträume sind. Der Klang dieses Namens hat eine verheißungsvolle Melodie, wie der Lockruf des unbeschwerten Lebens - einige sagen auch, wie eine Alarmklingel fürs Portemonnaie. Aber das Beste ist: Die AIDA bringt Sie mitten ins Herz dieser Welt der Schönen und Reichen, mit St. Tropez, Nizza und Monte Carlo in greifbarer Nähe. Genießen Sie den Hauch von Luxus und Lebensfreude an der "Côte de Noblesse“. Das Licht, die Farben, das Meer – die Côte d’Azur hat eine faszinierende Ausstrahlung. Henri Matisse, einer der berühmtesten Maler der Moderne, kam 1917 nach Nizza und blieb. Ebenso ging es Marc Chagall, der 35 Jahre in St. Paul de Vence lebte, und vielen weiteren Künstlern, die dem Zauber der „blauen Küste“ erlagen. Berauschen auch Sie sich an den herrlichen Farben. Auf den Märkten von Cannes, Antibes und dem berühmten Blumenmarkt in Nizza kann man sich gar nicht sattsehen. In jedem der Orte spüren Sie die unverwechselbare Atmosphäre, ob Sie in Cannes über die Prachtpromenade La Croisette bummeln oder in Nizza von der Promenade des Anglais den Blick auf die Baie des Anges, die Engelsbucht, genießen.

 

Cannes… die Stadt der Schönen und Reichen…. 08:00 Uhr… die AIDA wirft ihre Anker. Da die AIDA in Cannes keinen Platz im Hafen hat, lag die AIDA heute auf Reede und wir wurden mit Tenderbooten an Land gebracht.

Und wie es sich gehört wurden wir in Cannes mit dem Roten Teppich erwartet J

Da Cannes zu unserer letzten Station an diesem Tag gehören sollte haben wir uns zu allererst auf den Weg zum Bahnhof gemacht. Von hier aus haben wir den TGV nach Monaco genommen, denn das erste Highlight dieses Tages sollte Schumis Hausstrecke sein. Die haben wir auch direkt gefunden.

 

Zwischen Luxusyachten und der Grand-Prix-Rennstrecke sind wir dann zum Casino von Monte Carlo geschlendert.

 

Als Antwort auf unser kleines Hungergefühl und große Lust auf Pommes rot/weiß, haben wir uns am Casino ins Café de Paris gesetzt. Wo wir dort gelandet sind, konnten wir erst erahnen als wir die Speisekarte geöffnet hatten. Eisbecher € 17,00, Tasse Capuccino € 6,50… gar kein Problem. Na ja, Pommes gab es hier wohl nicht J

Egal… wir haben wirklich was bestellt. 5 Capuccino und 1 Tasse Schokolade… € 33,50 J Man gönnt sich ja sonst nichts J

   

Immer noch auf der Suche nach Pommes rot/weiß, haben wir uns wieder in den Zug Richtung Cannes gesetzt und noch einen kurzen Stop in Nizza eingelegt. Hier sind wir aber nur kurz „rein geschneit“ um ne Kleinigkeit zu essen.

Danach ging es auch gleich weiter… wieder in den Zug… letzter Stopp: Cannes. Auf den Spuren der Hautevolee!

Zur Promenade La Croisette, denn die ist nicht nur während den Filmfestspielen die Flaniermeile für Tausende von Besuchern. Dagmar und ich waren sogar noch ein bisschen in Shoppinglaune und haben auch etwas in unserer Preisklasse ergattern können.

 

Nachdem wir „leider“ nicht von irgendwelchen berühmten Produzenten entdeckt wurden, haben wir uns wieder auf den Weg zu unserem Dampfer gemacht.

 

Nach dem Duschen und regenerieren, haben wir uns um 20:00 Uhr im Sushi Restaurant getroffen.

 

Ne große Platte mit 18 verschiedenen Sushis für € 9,50… das war wirklich lecker und zu dem Preis einfach unschlagbar. Tanja ist leider überhaupt kein Sushi Fan und ist dann hinterher mit Manu (der wird von Sushi nämlich nie satt….) noch mal in die Pizzeria Mare verschwunden um den knurrenden Magen ruhig zu stellen J

Um 22:30 ging es dann zum Alpenglühn (Bayrischer Abend) in der AIDA Bar. Da die Musik doch nicht so ganz unser Geschmack war, haben wir noch ein bisschen Zeit auf der Terrasse der Anytime Disko verbracht und sind dann so kurz nach Mitternacht auch langsam schlafen gegangen.

 

Samstag, 06.06.2009 - Seetag

Seetag… was sollen wir sagen… ein fauler Tag mit viel Sonne. Genau das haben wir uns nach den letzten aufregenden Landgängen verdient J

   

Abends stand mal wieder Aktiv Bingo auf dem Programm… diesmal hat es sich sogar gelohnt. Tanja hatte mit ihrem Schein ein Bingo und somit € 50,00 gewonnen… und nicht zu verachten: ein T-Shirt mit der Aufschrift „Casino Winner“ (welches wir allerdings mit unseren Unterschriften versehen an Anja weiter verschenkt haben) J

Da der Gewinn natürlich verprasst werden musste, gab es erst mal zwei Runden Cocktails.

Das ist schon mal eine Grundlage für einen lustigen Abend. So gegen 23:00 Uhr sind wir dann weiter gezogen in die Anytime Disko. Hier hatte Manu dann seinen dritten Long Island Ice Tea und siehe da… Manu kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus

 

und fing an mit mir zu tanzen. Wer Manu kennt weiß genau was ich meine… er ist sonst nicht unbedingt der Tanzbär den ich gerne hätte J Na ja, an diesem Abend habe ich es jedenfalls ausgenutzt J

Gegen 01:00 Uhr sind wir in die Kojen gefallen…

 

Sonntag, 07.06.2009 - Valencia

Valencia… Stadt der Orangen, Stadt der Paella…

Reis im Hinterland und Meeresfrüchte direkt vor der Tür. Valencia machte das Beste daraus. Und erfand das wahrscheinlich berühmteste spanische Rezept überhaupt: "Paella Valenciana". Auf der einen Seite befindet sich das Meer, auf der anderen die Horta (Garten) - das fruchtbarste Ackerland der gesamten mediterranen Küste. Schon als hier die Mauren das Geschehen bestimmten, verzauberte der Duft der Orangenblüten jeden Frühling die Stadt. Heute werden die süßen, kernlosen Navel-Orangen dreimal im Jahr geerntet. Und sozusagen als Sahnehäubchen bietet das alte Viertel der einst ummauerten Stadt zahlreiche Baudenkmäler zur Besichtigung. Die an der Stelle eines römischen Tempels und später einer maurischen Moschee errichtete Kathedrale gilt als eines der eindrucksvollsten gotischen Gotteshäuser des Landes

 

Hier in Valencia haben wir den Wasserpark Oceanographic besucht. Das ist einer der größten Aquarien Europas mit rund 50.000 Meeresbewohnern. Er bietet eine atemberaubende Nachbildung verschiedenster Meeres-Ökosysteme, von tropisch bis arktisch. Die Aquarien fassen insgesamt 42 Millionen m3 Wasser. Zu den vielen Highlights des Wasserparks zählen u.a. ein 70 Meter langer Unterwassertunnel, in dem man Haien ins Auge blicken kann, und zwei aus Argentinien stammende Belugawale. Wirklich sehr eindrucksvoll! Nicht zu vergleichen mit dem jämmerlichen Marinepark auf Malta.

 

Pünktlich um 17:30 hieß es zum letzten Mal für uns: „Alle Mann an Bord“. Wir waren wieder auf der AIDA angekommen und machten uns für unser letztes Abendessen und die Farewell-Poolparty zurecht. Nach einem sehr leckerem Abendessen… diesmal wurde wirklich noch mehr vom feinsten aufgetischt als sonst… Garnelen, Hummer…. alles was das Herz begehrt sind wir direkt zum Pooldeck gegangen um den Beginn der letzten Poolparty unserer Reise nicht zu verpassen.

Als wir da so saßen am Pool und den Liedern des AIDA Show Ensembles gelauscht haben, war schon ein bisschen Wehmut dabei.

Das war es nun also…unser Urlaub mit der AIDA… das Ende einer tollen Reise auf der wir wundervolle Menschen kennen gelernt haben! Aber das kennen wir nun mal alle… auch die schönste Zeit hat irgendwann mal ein Ende… Nach der Vorstellung der AIDA Crew und der obligatorischen AIDA Lasershow war die offizielle Poolparty eröffnet.

 

Anja und Tanja haben sich an dieser Stelle schon von uns verabschiedet, da sie doch eine recht kurze Nacht vor sich hatten.

Dagmar, Micha, Manu und ich haben noch nen Cocktail zusammen getrunken, bevor auch der letzte Abschied gekommen war. Irgendwie war es schon komisch, schließlich hatten wir die letzten 10 Tage intensiv miteinander verbracht und ne Menge Spaß gehabt. Aber unser Wiedersehen ist schon geplant J

Manu und ich waren dann noch bis halb 2 an Deck, bevor wir ins Bett gegangen sind… nicht ohne Dagmar und Micha noch mal ne Nachricht an die Kabinentür zu hängen mit guten Wünschen für den Heimflug.

Auf dem Rückweg in unsere Kabine waren die Flure bereits von Koffern gesäumt. Man hatte nämlich auch die Möglichkeit seine Koffer bis 02:00 Uhr vor die Kabine zu stellen, damit das Gepäck von der Crew abgeholt werden kann.

 

Wir haben uns für den eigenen Transport entschieden, denn irgendwie muss morgens ja doch immer noch irgendwas in die Koffer. Also: lieber auf Nummer sicher gehen J

 

Montag, 08.06.2009 - Ausschiffung AIDA

08:00 Uhr… zum letzten Mal klingelt unser Handywecker in Kabine 7446…wir haben noch die letzten Sachen in unsere Koffer gepackt, haben uns von unserer Kabine „verabschiedet“ und unser Gepäck ins Kofferzelt vor das Schiff gebracht. Auf dem Weg zurück an Bord, sind schon die ersten Neuanreisen gekommen *Neid*. Na ja, so ist das eben. Haben erstmal noch ganz in Ruhe gefrühstückt und haben dann noch eine letzte Runde über alle Decks gemacht um auch noch mal alles zu fotografieren.

Golfsimulator:

Fitnessraum:

 

Aufzüge:

Marktrestaurant:

Weite Welt Restaurant:

 

Italienisches Restaurant:

 

Wellnessbereich:

 

Café Mare:

Casino:

Anytime Diskothek:

 

AIDA Bar (Sternbar):

Rezeption:

 

 

Um 11:00 Uhr mussten wir dann das Schiff verlassen uns somit hier in Palma unseren AIDA Urlaub offiziell beenden…

 

Sind dann mit dem Taxi wieder in das uns bereits bekannte Hotel gefahren und haben unser Zimmer bezogen. Nach kurzer Mittagsruhe haben wir noch einen Spaziergang in ein nahe gelegenes Einkaufszentrum gemacht und haben dort ein bisschen gebummelt. Auf unserem Rückweg ins Hotel…. Entlang am Hafen… konnten wir noch einen Blick auf die AIDA werfen.

Haben uns dann ein wenig frisch gemacht, bevor wir mit dem Taxi in Richtung Ballermann aufgebrochen sind. Dort sind wir an der Strandpromenade lang gelaufen und haben uns dann in ein nettes Restaurant mit Blick aufs Meer gesetzt.

 

Um so später es wurde, umso mehr der typischen Ballermanntouristen kamen zum Vorschein J Na ja… wer es braucht. Haben nicht mehr allzu lange gemacht (Cocktails gab es schließlich an Bord schon genug J) und sind dann so gegen 23:00 Uhr zurück ins Hotel gefahren.

 

Dienstag, 09.06.2009 - Palma de Mallorca / Abreise

Um 11:00 Uhr haben wir uns ausgeschlafen aufgemacht in Richtung Altstadt von Palma. In einem netten kleinen Café haben wir nen Capuccino und ein Stück Kuchen gegessen.

Hinterher konnte ich auch endlich einen kleinen Shoppingbummel machen (habe mich schon die letzten 10 Tage so sehr zurück gehalten J) und habe auch ein paar nette Sachen ergattert, die allerdings den Heimflug in meinem Handgepäck antreten mussten, denn unsere Koffer waren schon randvoll (bereits vor unserem Abflug, denn leider konnte ich mich nicht wirklich entscheiden was ich zu Hause lassen könnte J).

Gegen Nachmittag haben wir uns mal wieder zu Wasser und Cola in einem Straßencafé nieder gelassen und noch einmal den Urlaub Revue passieren lassen. Gegen 18:30 Uhr gab es noch ein kurzes Abendessen bei Mc Donalds, bevor wir wieder zurück ins Hotel mussten um unser Gepäck abzuholen. Um 20:00 Uhr kam dann unser Taxi, welches uns zum Flughafen gebracht hat. Das war es nun also… um 22:20 startete die Maschine gen Himmel und mit einigen Turbulenzen sind wir um 00:35 heile wieder im kalten Frankfurt gelandet, wo uns unsere liebe Freundin Fine in Empfang genommen hat. Haben dann zu Hause nur noch die Koffer in die Ecke gestellt, geduscht und sind völlig erledigt in unser Bett gefallen.

 

So, das war´s…. unser Urlaub J

 

Es war wirklich wunderschön und wie sagte unser Kapitän so schön: „Auf AIDAsehen“.

 

Das werden wir uns auf jeden Fall zu Herzen nehmen, denn das war mit Sicherheit nicht die letzte Reise mit der AIDA!!!

 

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